Die Tour de France mit dem Wohnmobil und Motorrad
Nachdem ich am Freitagvormittag alles vorbereitet hatte, habe ich Birgit Mittags von der Arbeit abgeholt. Wir wollen nur bis Nordfrankreich fahren, und dort übernachten, hatten aber kein konkretes Ziel. Als Anfahrt nach Luxemburg hatte der Harald eine Alternative genannt, die über Belgien ging. Wir sind zwar in Luxemburg angekommen, aber es war wohl nicht die richtige Route für Wohnmobil und Anhänger.
Nachdem wir das Wohnmobil und die Varadero mit günstigenTreibstoff versorgt, und im Shop eingekauft hatten, ging es in Richtung Frankreich weiter.
Da wir langsam müde wurden fuhren wir bei Pont a. Mousson von der Autobahn, und suchten den beschriebenen Wohnmobilstellplatz. Leider war dieser wegen einer Veranstaltung für uns nicht nutzbar. Es gab aber einen Parkplatz in der Nähe, den wir dann kostenlos nutzen konnten
Nach einem kleinen Imbiss haben wir uns die Stadt noch zu Fuß angesehen, und unseren ersten Pastis getrunken
Nach einer ruhigen Nacht sind wir dann am Samstag weiter Richtung Süden gefahren.
Da wir keine großen Strecken fahren wollten, sind wir mehr oder weniger zufällig in Digoin gelandet.
An der Mautstelle hat uns dann der Schlag getroffen, als wir über 80€ bezahlen mussten. Deshalb haben wir uns vorgenommen, wann immer es geht, über die Landstraßen zu fahren was auch wesentlich abwechslungsreicher ist.
Aus dem Campingführer wussten wir, das es in Digoin einen Platz direkt an der Loire geben soll.
Dieser Platz hat uns ganz gut gefallen, auch der Ort war recht nett.
Am Sonntag sind wir mit dem Fahrrad am Kanal entlang geradelt, und haben uns an der Ruhe erfreut. Da wir die Radtour nicht gut vorbereitet hatten, weil auch nicht geplant, haben wir nach einiger Zeit bemerkt, dass wir weder Wasser noch Landkarte mit genommen haben. Damit wurde es auch keine große Ausfahrt.
Am Montag sind wir dann weiter in Richtung Süden gefahren. Auf der gut ausgebauten Landstraße bemerkte Birgit, daß wir gerade durch die Auvergne fahren, und sie die Gegend auch sehr schön finden würde. Als dann auch noch ein Schild mit dem Hinweis "Campingplatz" kam, haben wir die nächste Abfahrt genommen. Der Campingplatz in Saint Maurice de Lignon (Camping du Sabot) war schön angelegt, und so blieben wir dort.
Am Dienstag haben wir dann eine Motorradtour gemacht, die dann allerdings im Regen geendet hat. Schade, denn die Auvergne ist eine schöne Gegend zum Motorrad fahren.
Da uns der Regen auch über Nacht erhalten geblieben war, haben wir uns zur Weiterfahrt entschlossen.
Bei Regen sind wir dann losgefahren in Richtung Le Puy en Velay. Dort mussten wir erst einmal einen Parkplatz finden, was nicht so einfach ist mit einem Wohnmobil mit Anhänger. Auf einem großen Parkplatz hatten wir Glück, und fanden einen passenden. Dann konnten wir kein Parkticket ziehen, weil der Automat zwar unser Geld nahm, aber keinen Parkschein ausgeben wollte. Birgit hatte dann die gute Idee einen Zettel mit der Erklärung für unser parkscheinloses Fahrzeug zu schreiben.
weiter mit Teil II