Sankt Peter Ording und am Nord - Ostseekanal
Heute am 01.04.2013 sind wir in den hohen Norden, genauer, nach Sankt Peter Ording aufgebrochen. Nach 5 Stunden ruhiger Autobahnfahrt hatten wir unser Ziel erreicht.
Nach dem gemütlichen "Ankommkaffee" vor dem Mobil haben wir uns auf den Weg zum Wasser gemacht. Eigentlich wollten wir nur kurz zum Wasser, aber die Wegelagerer nehmen sogar dafür Geld. Am Wasser angekommen, hatten wir eigentlich vor ein leckeres Fischbrötchen zu essen, aber das gab es auf dem Pfahlbau nicht. Gut, dann eben nur ein gutes Jever, und dann eine Fischbude suchen. Man kann es nicht glauben, aber es gab keine einzige Fischbude im Dorf. Bei der Suche haben wir aber ein kleines Restaurant gefunden, wo man "Fisch satt" bekommen konnte. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen, und haben zugeschlagen. Drei abwechslungsreiche Gänge später waren wir gut satt. Lecker war es.
In der Zwischenzeit war es recht kalt geworden, und wir haben uns auf den Weg zum Mobil gemacht.
Nun noch ein wenig lesen, und dann ins warme Bett.
Wir wurden von einem strahlend blauen Himmel geweckt, und haben ausgiebig gefrühstückt. Mit den Rädern sind wir zum Ortsteil Bad gefahren, und dort über einen langen Steg bis an die Nordsee gekommen.
Da wir noch keinen Hunger auf Fisch verspürt hatten, sind wir weiter nach Norden gefahren, bis an den Strandabschnitt wo sich die Kite und Surfzone befindet.
Hier haben wir dem bunten Treiben ein wenig zugeschaut.
Als uns der kleine Hunger dann doch erwischt hatte, sind wir zurück zum Fischrestaurant unseres Vertrauens gefahren.
Gosch.
Nach den Einen und dem Anderen sehr leckerem Fischbrötchen haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Birgit und ich hatten die gleiche Idee, wir können ja mal sehen, ob wir hier irgendwo "Friesentorte" auftreiben können, die uns vor einigen Jahren auf Sylt so gut geschmeckt hatte. Es hat geklappt.
Am Mobil wurde lecker Kaffee getrunken und Torte gegessen.
Da die Sonne sehr warm war, haben wir danach ein kleines Nickerchen gemacht.
Zum Tagesabschluss sind wir dann noch einmal mit den Rädern zum Wasser gefahren, um den Sonnenuntergang zu erleben. Bei 2 Grad macht allerdings das Fahrrad fahren keinen besonderen Spass.
Heute ist der 03.04.13
Wieder strahlender Sonnenschein über Sankt Peter Ording.

Heute wollen wir weiter fahren, aber nicht bevor wir einmal mit dem Womo auf dem Strand gestanden sind. War schon ein seltsames Gefühl mit dem ungewohnten Untergrund. Nachdem wir noch einmal am Wasser waren, wollten wir eigentlich Richtung Osten aufbrechen, als ich bemerkte, dass ich die Karte vom Stellplatz noch in der Tasche hatte.
Also wieder zurück zum Stellplatz, denn auf der Karte war noch Restguthaben und Pfand.
Nun aber los. Birgit hat einen Stellplatz am Nord Ostsee Kanal in Schacht Audorf (einem Stadtteil von Rendsburg) ausgesucht, den wir anfahren wollen.
Im Navi hatten wir den Motorradmodus eingestellt, und so kamen wir über viele kleine Dörfer. Unterwegs kamen wir durch Friedrichstadt, dass auch das Venedig des Nordens genannt wird. Diesen Ort haben wir uns angesehen, und für sehr schön empfunden, auch wenn es fürchterlich kalt gewesen ist.
Schließlich sind wir mit der Fähre über den Kanal gefahren, und haben den schön gelegenen Stellplatz mit Birgits Handy gut gefunden.
Nach einem mäßigen Döner und einer Falaffel haben wir uns ins Führerhaus gesetzt, und auf Schiffe gewartet. aber die haben bei der Kälte auch keine Lust.
Nun gibt es noch ein leckeres Bier für mich, und ein Glas Wein für Birgit.

Heute der 04.04.13
An unserem letzten Tag in Rendsburg hatten wir uns eine Fahrt mit der Schwebefähre vorgenommen, und dann wollten wir von dort in die Altstadt.
Als wir an der Fähre ankamen, mussten wir feststellen, dass der Betrieb von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr wegen Brückenarbeiten eingestellt worden war.
Als Alternative gibt es noch einen Fußgängertunnel unter dem Nord - Ostsee - Kanal, den wir aber suchen mussten, weil er nicht ausgeschildert war.
In der Altstadt hat man einen Rundgang mit blauer Farbe auf die Straßen gemalt, an dem man entlang die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen kann. Vermutlich hat man minderwertige Farbe verwendet, denn an manchen Kreuzungen gab es dann plötzlich keine Markierung mehr.
So schoben wir unsere Räder nach Gefühl durch die Altstadt, was aber nicht das schlechteste war. Da der Wind hier dermaßen kalt und heftig war, haben wir uns nach kurzer Zeit entschlossen, die Heimreise anzutreten.
Nachdem wir uns wieder im Mobil aufgewärmt und etwas gelesen hatten, sind wir gegen 16.00 Uhr noch einmal zur Schwebefähre geradelt, und diesmal mit Erfolg.

Nachdem wir mit der Fähre übergesetzt hatten, haben in dem Restaurant der "Schiffbegrüßungsanlage" etwas gegessen und getrunken.
Auf dem Weg zurück zum Mobil hat uns der eiskalte Wind wieder mächtig zugesetzt.
Alles in allem war es doch ein schöner Tag

Heute ist der 05.04.13, und wir bewegen uns wieder in Richtung Süden.
Es sollte ein großes Schiff der Bundeswehr an unserem Standplatz gegen 10.00 Uhr vorbeikommen, deshalb musste schnell geduscht werden. Als ich die Dusche verlassen hatte war es schon im Anmarsch. Also schnell Fotos machen.
Das Wetter war wie vorhergesagt sehr bescheiden, und wir haben uns auf den Weg nach
Itzehoe gemacht. Die Stadt war wie das Wetter, sehr bescheiden. Deshalb gibt es auch keine Bilder. Nach einem kurzen Rundgang haben wir uns auf den Weg nach Wedel bei Hamburg gemacht, weil wir hofften, dort an der Elbe noch einige Schiffe sehen zu können. Aber es passte zum Wetter, am "Willkomm Höft" gab es leider auch nichts zu sehen.
Nun stehen wir an unserem Übernachtungsplatz in Seevetal an einem Restaurant, wo wir schon des öfteren gegessen und geschlafen haben.
Da es noch recht früh bei unserer Ankunft war, haben wir uns die Zeit mit lesen und dösen vertrieben.
Heute Abend werden wir in der "Horster Mühle" lecker unser Abendessen einnehmen.
Heute am 06.04.13 haben wir unseren letzten Urlaubstag nach einer sehr ruhigen Nacht an der Horster Mühle begonnen.
Da wir uns um 09.00 Uhr zum Frühstück bei Nadine und Jascha angekündigt haben, mussten wir zeitig aufbrechen.
Nachdem reichlich Brötchen besorgt waren, sind wir pünktlich eingetroffen.
Gegen 10.30 Uhr haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht.
An der Autobahn hatte Birgit eine große Anzahl von großen Vögeln gesehen, die uns schon auf der Hinfahrt aufgefallen waren. Also nächste Abfahrt runter von der Autobahn, und den gleichen Weg über kleine Straßen zurück.
Nach einigem Suchen hatte wir sie endlich gefunden, und wir konnten einige Fotos machen, damit wir zuhause rausfinden konnten was für welche es waren.
Der Rest der Heimfahrt verlief ruhig und entspannt.
Es waren schöne und kalte, und abwechslungsreiche Tage im Norden gewesen